Die verkaufte Braut: Der kleine Fürst 7 - Adelsroman Viola Maybach

ISBN:

Published: September 23rd 2014

Kindle Edition

81 pages


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Die verkaufte Braut: Der kleine Fürst 7 - Adelsroman  by  Viola Maybach

Die verkaufte Braut: Der kleine Fürst 7 - Adelsroman by Viola Maybach
September 23rd 2014 | Kindle Edition | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, ZIP | 81 pages | ISBN: | 10.60 Mb

»Das könnt ihr nicht von mir verlangen«, sagte Teresa von Staden tonlos. »Wir leben schließlich nicht mehr im Mittelalter.« Sie stand am Fenster. Während des vorhergehenden Gesprächs mit ihren Eltern hatte sie die ganze Zeit über nach draußen in denMore»Das könnt ihr nicht von mir verlangen«, sagte Teresa von Staden tonlos.

»Wir leben schließlich nicht mehr im Mittelalter.« Sie stand am Fenster. Während des vorhergehenden Gesprächs mit ihren Eltern hatte sie die ganze Zeit über nach draußen in den trüben Wintermorgen gestarrt, dabei gab es nichts zu sehen außer kahlen Bäumen in einem kleinen Park, dem man die beginnende Verwahrlosung bereits ansah: Für die Gärtner fehlte längst das Geld.

Bald schon würde es auch nicht mehr reichen, um die großzügige Villa zu halten, in der die Familie von Staden seit Generationen residierte. Das altehrwürdige Gebäude war mit Hypotheken belastet, und die Bank hatte bereits angekündigt, daß sie nicht bereit war, weiteres Geld zur Verfügung zu stellen.

Ludwig von Staden, Teresas Vater, stand vor dem finanziellen Ruin. »Ich lasse mich doch nicht verkaufen!« setzte Teresa hinzu, während sie sich endlich zu ihren Eltern umdrehte, um sie anzusehen. »Und ich verstehe nicht, wie ihr auch nur auf eine solche Idee kommen konntet, ausgerechnet ihr, die ihr mich in großer Freiheit habt aufwachsen lassen! Und jetzt auf einmal soll ich einen Mann heiraten, nur weil er Geld hat und dieses Geld vielleicht unser Unternehmen rettet?«»Ganz so ist es nicht«, erwiderte Ludwig mit beherrschter Stimme.

»Du verdrehst uns die Worte im Mund, Teresa. Wir haben dir gesagt, daß Graf zu Steuben ein ausgesprochen sympathischer junger Mann ist, der ganz offen gesagt hat, daß er sich gern verheiraten würde, aber die richtige Frau noch nicht gefunden hat.« »Und da seid ihr gleich auf die Idee gekommen, ich könnte die Richtige sein - obwohl ich überhaupt nicht ans Heiraten denke?« Teresas Stimme entsprach ihrer Haltung: Sie war angespannt wie eine Sprungfeder.Teresas Mutter, Regina von Staden, schwieg schon seit längerem.

Sie war sehr blaß, ihre hübschen Gesichtszüge wirkten müde. Man sah ihr die Sorgen an, die sie und ihr Mann hatten - offenbar schlief sie schon seit längerer Zeit schlecht.



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